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Wanderung empfohlene Tour Etappe 5

Grenzpfad Napfbergland | Etappe 5: Marbach - Brienzer Rothorn

Wanderung · Berner Oberland
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Erlebnismacher AG - #wirsindofflinehelden Explorers Choice 
  • Marbach Dorf
    Marbach Dorf
    Foto: Grenzpfad Napfbergland, Erlebnismacher AG - #wirsindofflinehelden
m 2000 1500 1000 500 25 20 15 10 5 km
Die fünfte Etappe ist die Königsetappe und bietet spektakuläre Aussichten. 
schwer
Strecke 25,5 km
9:20 h
2.089 hm
691 hm
2.268 hm
866 hm
Zwischen Hohgant und Schrattenfluh hindurch zu den Moorgebieten von Sörenberg und hinauf aufs Brienzer Rothorn (2350 m.ü.M.). Mit der Marbachegg-Bahn kann die Etappe etwas abgekürzt werden. Übernachtungsmöglichkeiten im Hotel Kemmeriboden-Bad oder Berggasthaus Salwideli, wie auch ein Abstecher nach Sörenberg, erlauben eine zusätzliche Etappierung.
Profilbild von Grenzpfad Napfbergland
Autor
Grenzpfad Napfbergland
Aktualisierung: 18.05.2022
Schwierigkeit
schwer
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
2.268 m
Tiefster Punkt
866 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Wegearten

Asphalt 14,06%Schotterweg 11,88%Naturweg 44,61%Pfad 28,34%Straße 1,08%
Asphalt
3,6 km
Schotterweg
3 km
Naturweg
11,4 km
Pfad
7,2 km
Straße
0,3 km
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Weitere Infos und Links

Schlemmen & Übernachten 

Marbach

Marbachegg

Schangnau (Bumbach) 

Hohgant 

Wolhusen 

Sörenberg

Brienz 

Rothorn 

Giswil 

  • Alpwirtschaft Glaubenbielen Giswil (ca. 7 km vom Grenzpfad, ca. 600 m Höhendifferenz)
  • Alp Arnischwand Giswil (ca. 5 km vom Grenzpfad, ca. 700 m Höhendifferenz)

Hofläden/Läden

 

Besonderheiten 

Erlebnisse und Aktivitäten rund um Marbach, Marbachegg, Schangnau, Brienz, Sörenberg und dem Rothorn finden Sie unter diesen Links.

 

Archehof Schangnau 

Zwischen Schangnau und Marbach präsentiert sich der stolze Arche-Hof Schangnau von Beat und Kathrin Gerber. Hier leben verschiedene Pro Specie Rara-Tiere und werden fast unzählige Spezialitäten hergestellt, die es auch im Rahmen von Führungen zu entdecken gibt. Zudem gibt es einen ausgeschilderten Rundgang, der sich selbständig begehen lässt. Jeweils im Mai wird ein Archehof-Fest veranstaltet. 

Hohgant - die Krone des Emmentals

Der Hohgant prägt das Landschaftsbild im oberen Emmental. Sein geologischer Aufbau ist sehr vielfältig: Subalpine Molasse, Flysch, Kieselkalke, Schrattenkalke und Hohgantsandsteine wurden durch die Alpenfaltung relativ spät aufgetürmt. Aus westlicher und nördlicher Richtung sind die Felsbänder oder die darauf entstandenen Vegetations- und Nutzungsformen gut sichtbar.

Kemmeriboden-Meringues 

Wo die Emme noch jung und ungezähmt ist, zwischen Hohgant und Schrattenfluh, liegt das Hotel Kemmeriboden-Bad. Die berühmten Kemmeriboden-Meringues locken an diesen Ort mit erfrischenden Bademöglichkeiten im Sommer, Iglu-Erlebnis im Winter und in jeder Hinsicht aussergewöhnlichen Angeboten rund ums Jahr. Wer die guten Erinnerungen an den Ort daheim weitergeniessen möchte, kann im Kemmeriboden-Bad auch regionale Produkte einkaufen.

Schrattenfluh und Schybegütsch

Wer auf dem Grenzpfad wandert, sieht die Schrattenfluh von weitem. Vom Kemmeriboden-Bad präsentiert sich der Schybegütsch (2037 m.ü.M.) sehr imposant. Die etwa 6 km lange Schrattenfluh verläuft von hier aus in nordöstlicher Richtung. Nach Südosten fällt der Kamm relativ sanft ab, hier befindet sich eines der grössten zusammenhängenden Karrenfelder der Schweiz. Der meist vegetationslose, verkarstete Schrattenkalk führte zur Sage der verwüsteten Schrattenfluh: "Durch einen Betrug unter Brüdern verwandelten sich die schattigen Wälder und blumigen Wiesen in unwirtliche Felshänge. Das Gestein zeigt noch heute deutliche Spuren von den Krallen des Teufels, der diese Verwüstungen hinterliess. 

Erlebniskäserei Alp Schlacht Sörenberg

Bis Ende der 80-iger Jahre wurde auf der Alp Schlacht der grösste Teil der Milch zu Alpsbrinz verarbeitet. Niklaus Epp begann jedoch schon früh damit, die klassische Sbrinz-Produktion durch Spezialitäten wie den Sörenberger Alpkäse zu ersetzen. Der Käsespycher wurde zur Erlebniskäserei umgebaut. Der Name "Schlacht" täuscht nicht, tatsächlich fand hier gegen Ende des 13. Jh. eine bewaffnete Auseinandersetzung zwischen Obwaldnern und Entlebuchern statt.

Gipfelerlebnis: Aussichten ins Berner Oberland

Auf 2350 m.ü.M. erwartet Sie ein phänomenaler Blick auf die berühmten Gipfel des Berner Oberlandes. Mit der Dampf- oder Luftseilbahn erreichen Sie knieschonend die tief unter Ihnen liegenden Kurorte Brienz oder Sörenberg. Luftlinienmässig nur 7-8 km voneinander entfernt, präsentieren sich die beiden Orten doch so verschieden: Vielfalt nicht zuletzt dank Brienzer-Rothorn-Kette und Kulturgrenze Zentralschweiz-Bern!

Die älteste Dampfzahnradbahn der Welt

Die 7.6 km lange Brienz Rothorn Bahn ist die einzige noch mit Dampf betriebene Zahnradbahn der Schweiz. Als sie 1892 eröffnet wurde, führte sie nicht nur auf den höchsten bis dahin durch eine Bahn erschlossenen Gipfel, sondern überwand auch die grösste Höhendifferenz (1681 m). Noch heute befahren Lokomotiven und Bahnwagen ganz verschiedener Baujahre die spannende Strecke. Beachtenswert ist die Geschichte der Zwischenstation Planalp (1341 m.ü.M.): Ein altes Dokument erwähnt, dass hier im Jahr 1306 Walser sesshaft waren, die erste Besiedlung soll sogar auf die gallo-römische Zeit zurück gehen. 

Die schönste Gasse Europas

Der schönste Teil von Brienz befindet sich am westlichen Dorfausgang. Ursprünglich ein bäuerliches Dorf, wurde Brienz seit dem 19. Jh. auch vom Fremdenverkehr erfasst und weist bis heute ein sehr bemerkenswertes Ortsbild auf: Schöne Gassen und Plätze, interessante Durchblicke und einen vielfältigen Baubestand seit dem 16. Jh. Die Brunngasse ist weit über die Landesgrenze bekannt, wurde sie doch einmal als "schönste Gasse Europas" ausgezeichnet. 

Schweizer Holzbildhauerei-Museum

Das Schweizer Holzbildhauerei Museum in Brienz ist das erste Museum der Schweiz, welches sich ausschliesslich der Holzbildhauerei widmet. Im denkmalgeschützten Fabrikationsgebäude der Firma Jobin befindet sich eine ständige Ausstellung mit grosser Vielfalt an traditionellen und künstlerisch bedeutsamen Holzbildhauerarbeiten aus der Region.

Freilichtmuseum Ballenberg

Ein Spaziergang durch die Jahrhunderte. Mehr als 100 originale, jahrhundertealte Gebäude aus allen Landesteilen der Schweiz, 250 einheimische Bauernhoftiere, ursprüngliche Gärten und Felder, sowie Demonstrationen von traditionellem Handwerk und Spezialveranstaltungen machen die Vergangenheit zum Erlebnis und das Freilichtmuseum Ballenberg einzigartig.

 

Start

Marbach (870 m)
Koordinaten:
SwissGrid
2'635'190E 1'189'308N
DD
46.853982, 7.900061
GMS
46°51'14.3"N 7°54'00.2"E
UTM
32T 416149 5189525
w3w 
///abgibt.jung.konnten
Auf Karte anzeigen

Ziel

Brienzer Rothorn

Wegbeschreibung

Marbach – Marbachegg – Kemmeriboden-Bad-Brienzer Rothorn

Vom Dorf Marbach zur Talstation der Gondelbahn Marbach – Marbachegg. Wer nicht die Gondelbahn als Abkürzung benützen will, biegt nach weiteren 200 Metern auf der Kantonsstrasse nach links ab. Auf gut markiertem Weg über Weiden nach Unter und Ober Sidenmoos. In steilen Kehren durch den Wald auf die Sonnenterrasse Marbachegg.

Vom Restaurant Eigerblick in östlicher Richtung nach Ober Hochsitili hinunter und weiter über Wittenfären zu Pt 1303 m. Nun auf der vom Dorf Marbach kommenden Güterstrasse über Chadhus zu den westlichen Steilhängen der Schrattenflue. Wir verbleiben noch ca. 300 Meter auf der Strasse, dann westwärts zur Ober Habchegg 1407 m. Die Weide hinunter zur Alp Lauizug und auf gutem Waldweg durch einen wilden Graben zum Schibenhüttli. Über die Kantonsgrenze Luzern-Bern zu den Alpen Chemmeri hinab. Nochmals eine kurze Steilstufe durch den Wald, und wir befinden uns am jungen Lauf der grossen Emme. Der Wegweiserstandort Kemmeriboden-Bad (976m) weist auf die vielfältigen Wandermöglichkeiten hin.

Der Aufstieg zum Salwideli (1353 m) ist identisch mit der untenstehenden Variantentour. Der Wegweiser beim Brückenkopf weist entlang der steilen Südflanke der Schrattenflue zum Schneebärgli (1215 m). Tief im unzugänglichen Waldtobel rauscht der Bärselbach der Emme zu. Ansteigend auf gutem Alpsträsschen finden wir östlich vom Wagliseichnubel auf der Wasserscheide zwischen Grosser und Kleiner Emme. Nun durch den Bergwald rechts hinauf zum Gasthaus und Ferienheim Salwideli.

Es lohnt sich, hier bei der weiten Rundsicht etwas zu verweilen. Wir schauen zu den hellen Karrenfeldern der Schrattenflue, zum imposanten Hohgant und direkt vor uns liegt der Brienzergrat vom Tannhorn zum Brienzer Rothorn.

Weniger geübte Wanderer, welcher dieser doch recht anstrengenden „Königsetappe“ etwas ausweichen möchten, steht der Abstieg zur Postautohaltestelle Südelhöchi offen. Wir aber wandern auf gutem Alpweg in einem Rechtsbogen durch den Wald und weiter durch die nordisch anmutende Landschaft zur Alp Blattenschwand. Das Gebiet Salwiden – Husegg zeichnet sich ganz besonders durch grossräumige intakte Moorgebiete aus. In grossen Kehren gewinnen wir zunehmend an Höhe. Über die Alpen Blattli (1475 m), Blatten (1542 m), gelangen wir in den Sattel der Blattenegg.

Es folgt nun der Steilaufstieg, welcher Trittsicherheit und Ausdauer verlangt. Es geht hinauf in die Felslandschaft des Chruterenboden. Noch etwas unterhalb des Brienzergrates zweigen wir links ab. Der Bergpfad führt durch das sogenannte Lättgässli in die sonnige Südflanke des Schöngütsch. Die geradezu überwältigende Aussicht lässt die Mühen des Aufstieges rasch vergessen. Freie Sicht haben wir zu den Berner Alpen, ins Haslital, zum Brienzer- und Thunersee. Mühelos erreichen wir die Station Rothorn und östlich des Berghotels den 2349m hohen Gipfelpunkt des Brienzer Rothorn.

 

Sie möchten die Tour in Schangnau starten. Hier finden Sie diese Routenvariante. 

Gegenüber dem Gasthof Löwen befindet sich der Wegweiserstandort Schangnau (930 m). Wir wählen die Route über Bumbach – Kemmeriboden-Bad. Erst ein kurzes Stück auf der Strasse gegen Tal, über den Färzbach, dann links hinunter. An einem Hof vorbei, der Wiesenpfad führt dann in die Strasse nach Eriz. Den noch jungen Lauf der Grossen Emme überqueren wir über die gedeckte Mülibrücke. 1998 ist diese älteste „Hüslibrücke“ in der Gemeinde Schangnau (Baujahr 1866) durch eine neue Holzbrücke erstetzt worden.

Nur bis zum Hof Schwarzbach auf 930 m bleiben wir auf der Erizstrasse. Geradeaus weiter in Richtung Bumbach, das Strässchen quert das Schwarzbachtobel. Ein schöner Wiesenweg führt zum Hof Unter Buhütte (918 m). Ebenwegs weiter und nochmals durch ein wildes Tobel, dann in den Talboden, am Campingplatz vorbei zur Büetschlibrücke (912 m). Im Bumbach stehen eine ganze Reihe gut erhaltener, gedeckter Holzbrücken. Leider wurde eine davon bei den Hochwassern von 2014 weggerissen.

Dominierend im nun sich verengenden Bumbachtal der markante Felskopf des Schibengütsch, die Chemmeribodenflue als Ausläufer des Hohgant, dazwischen die Bergkette des Brienzergrates. Durchwegs erfreuen wir uns an guten Naturwegen über Matten, durch Wald, entlang der Bachauen bis zum behäbigen Kurhaus Kemmeriboden Bad.

 

Hinweis

Wildruhezone Lättgässli / Brätterstock: 01.12 - 31.05
alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Diese Grenzpfadetappe beginnt bei der Postautohaltestelle Marbach LU (Post) oder Schangnau (Post oder Waldegg). Mit der Luftseilbahn auf die Marbachegg kann die Etappe etwas abgekürzt werden. Zusätzliche Einstiegmöglichkeiten bietet die Postautofahrt nach Bumbach (Skilift) oder nach Kemmeriboden.

Rückreisemöglichkeiten gibt es ab Sörenberg (Post oder Südelhöchi), ab den Luftseilbahnstation Rossweid oder Brienzer Rothorn LSBR und ab Brienzer Rothorn mit der Dampfbergbahn nach Brienz.

Anfahrt

Marbach ist von überall her gut zu erreichen. 

Parken

Marbach verfügt über verschiedene kostenpflichte Parkplätze. 

Koordinaten

SwissGrid
2'635'190E 1'189'308N
DD
46.853982, 7.900061
GMS
46°51'14.3"N 7°54'00.2"E
UTM
32T 416149 5189525
w3w 
///abgibt.jung.konnten
Auf Karte anzeigen
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Die Wanderkarte 10 «Emmental-Napf-Entlebuch» deckt das Gebiet entlang der Grenzpfad-Etappen 2-5 ab (Huttwil bis Brienzer Rothorn). Für Teile der Etappe 1 (Langenthal bis Huttwil) und der Etappe 6 (Brienzer Rothorn bis Brünig) muss weiteres Kartenmaterial beschafft oder bei Wanderland ausgedruckt werden (siehe unter entsprechender Etappe).

Der Wanderführer «Highlights West» von Wanderland Schweiz enthält sechs Doppelseiten zu je einer Etappe des Grenzpfads, mit einladenden Texten und Bildern sowie den Höhenprofilen, Übersichtskarten und Zeitangaben pro Etappe.

Buchtipps für die Region

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Ausrüstung

Sehr gutes Schuhwerk, Regenuntensilien und Picknick. 

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Schwierigkeit
schwer
Strecke
25,5 km
Dauer
9:20 h
Aufstieg
2.089 hm
Abstieg
691 hm
Höchster Punkt
2.268 hm
Tiefster Punkt
866 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Von A nach B Etappentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch geologische Highlights botanische Highlights faunistische Highlights Bergbahnauf-/-abstieg Gipfel-Tour hundefreundlich

Statistik

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Karten und Wege
Strecke  km
Dauer : h
Aufstieg  Hm
Abstieg  Hm
Höchster Punkt  Hm
Tiefster Punkt  Hm
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