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Skitour empfohlene Tour

Groß und Hinter Fiescherhorn 4048m/4025m

Skitour · Berner Alpen
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ÖAV Sektion Braunau Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • Großes Fiescherhorn links, Hinteres Fiescherhorn mittig, Kleines Grünhorn rechts.
    Großes Fiescherhorn links, Hinteres Fiescherhorn mittig, Kleines Grünhorn rechts.
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
m 4000 3500 3000 2500 25 20 15 10 5 km
Schöner Skianstieg auf die beiden Fiescherhörner in hochalpinem glacialem Ambiente mit Überschreitung und Abfahrt über den Walliser Fiescherfirn zur Finsteraarhornhütte oder Umrundung der Grünhörner zur Konkordiahütte über die Grünhornlücke.
schwer
Strecke 29 km
6:30 h
1.200 hm
1.300 hm
4.048 hm
2.702 hm

Die Wege zur Finsteraarhornhütte:

1.) Die einfachste Variante zur Finsteraarhornhütte beginnt mit der langen Abfahrt über den Jungfraufirn zum Konkordiaplatz. Hier wird aufgefellt und über den allmählich steiler werdenden Grüneggfirn auf die Grünhornlücke angestiegen. Ostseitige milde Abfahrt auf den Fieschergletscher und diesen bis zur steilen breiten Mulde links der Hütte flach queren. In wenigen Kehren zum Skidepot und über eine kleine Einstiegsleiter auf kurzem schmalem gesicherten Pfad zur Hütte.

2.) Über das Mönchsjoch und das Ewigschneefäld hinab zum Konkordiaplatz und weiter wie unter 1.)

3.) Von Fieschalp/Kühboden über Märjelesee zum Aletschgletscher und über seine lange Zunge hinauf zum Konkordiaplatz, ab hier wie unter 1.)

4.) Über den Fieschersattel: siehe Beschreibung Gross und Hinter Fiescherhorn.

5.) Vom Oberaarsee (Grimselpaß) zum Oberaargletscher und über ihn zur Oberaarjochhütte. Abfahrt über Studergletscher und Galmigletscher hinunter zum Rotloch und über den Fieschergletscher hinauf zur Hütte.

Autorentipp

Ein mehrtägiger Aufenthalt auf der Finsteraarhornhütte bietet eine erkleckliche Anzahl von Skihochtouren aller Schwierigkeitsgrade.
Profilbild von Wolfgang Lauschensky
Autor
Wolfgang Lauschensky 
Aktualisierung: 01.07.2021
Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höchster Punkt
Gross Fiescherhorn, 4.048 m
Tiefster Punkt
Mönchsjoch, 2.702 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW

Wegearten

Höhenprofil anzeigen

Einkehrmöglichkeiten

Konkordiahütten
Finsteraarhorn hut
Mönchsjochhütte

Sicherheitshinweise

Allgemeine Gletschergefahren. Akklimatisation!

Weitere Infos und Links

Mönchsjochhütte: http://www.moenchsjoch.ch

Konkordiahütte: http://www.konkordiahuette.ch/

Finsteraarhornhütte: http://finsteraarhornhuette.ch/

Start

Jungfraujoch oder Mönchsjochhütte (3.513 m)
Koordinaten:
SwissGrid
2'642'002E 1'155'344N
DD
46.548069, 7.986276
GMS
46°32'53.0"N 7°59'10.6"E
UTM
32T 422283 5155443
w3w 
///streusalz.aufhielten.meinung
Auf Karte anzeigen

Ziel

Fiescherhorn

Wegbeschreibung

Frühmorgens wird am oberen Ewigschneefäld in mäßigem Gefälle und zuletzt flach auf eine Höhe von 3300m zur orographisch linken Seite abgefahren. Anfellpunkt.Es wird schräg rechts unter den Seracs des vom Fieschersattel herunterziehenden Gletschers an steilen Hängen zu einer spaltenärmeren südlichen Rampe angestiegen. Hier trifft man auf die Anstiegsspur von der Konkordiahütte. Nun geht es in Bögen weniger steil zwischen großen Spalten nordostwärts in Richtung Fieschersattel. Ein oberes Becken wird flacher erreicht, bevor es allmählich steiler bis zur Randspalte geht. Hier werden die Ski am Rucksack verstaut (oder bei Abfahrt am Aufstiegsweg ein Skidepot eingerichtet), Steigeisen montiert und mit Pickel der bis 50° aufsteilende Firnhang in wenigen Kehren und zuletzt gerade hinauf zu den Schartenfelsen angestiegen. Links wird etwas ausgesetzt in Kürze in kombiniertem Gelände der Fieschersattel erreicht. Zwei Varianten ermöglichen den Anstieg zum Hauptgipfel im Norden. Entweder direkt auf den ersten Gratturm zusteigen und zur gut sichtbaren Sicherungsstange hinaufklettern. Dann kann ostseitig die Turmspitze ausgesetzt im Fels in die Nordscharte umklettert werden (II+). Oder man steigt in der steilen Firnflanke ostseitig um den Gratturm herum (Achtung Randspalte!) und erklettert die Nordscharte über eine kurze steile Felsrinne. Nun wird am Südostgrat über mehrere Felsstufen zum nächsten Gratturm hinaufgeklettert (bis II°), der dann knapp unter der Spitze recht ausgesetzt westseitig umklettert wird (I+). Ab hier flacht der Grat etwas ab, über wenige Blöcke wird zunehmend leichter der ungeschmückte Gipfel erreicht.

Abstieg über den Südostgrat an der Anstiegsroute bis zum Skidepot knapp über dem Fieschersattel. Wir queren nun beinahe horizontal in der Ostflanke des Nordgrates des Hinteren Fiescherhorns südwärts. Über eine Randspalte hinweg wird eine Einsattelung im Grat angepeilt und danach am Firngratrücken südwärts angestiegen. Der Gipfel des Hinteren Fiescherhorns ist felsig und wird in leichter Kletterei (I°) schnell erreicht. Abstieg zum Skidepot auf gleichem Weg.

Abfahrt: Das obere Gletscherbecken wird über den mittelsteilen Osthang hindernisfrei bis zur ersten Steilstufe abgefahren. Nun erreichen wir die Spalten- und Seraczone des Walliser Fiescherfirns. Hier wird zuerst nach Süden gequert und über breite Spaltenbrücken zur Ostseite des Gletschers gewechselt. Über mehrere Steilstufen wird orographisch links des gewaltigen Gletscherbruchs in das flache Gletschertal abgefahren. Übernachtet man in der Finsteraarhornhütte, muss am nun flachen Walliser Fiescherfirn unter dem Finsteraarhorn nach links bis zur Mulde vor der sichtbaren Hütte gequert werden. Eine steile Westmulde wird in wenigen Kehren bis zum Skidepot bei der Einstiegsleiter zur Hütte angestiegen. Über die Leiter und einem gesicherten kurzen Pfad wird die Finsteraarhornhütte erreicht. Wählt man die Konkordiahütte als Domizil, fährt man sehr flach parallel zum Grünhorn ab, bis an der Einfahrt in die Grünhornlücke wieder aufgefellt wird. In weiten Bögen kann über 250 HM die Grünhornlücke recht direkt in angenehmer Steigung angesteuert werden. Danach Abfellen und direkt über die breiten mittelsteilen Hänge des Grüneggfirns bis zur linken Felsbegrenzung an der Mündung des Gletschers in den Konkordiaplatz abfahren. Hier ist das Skidepot für die Konkordiahütte, 433 Stufen einer steilen Stahlstiege sind nun bis zur Hütte noch zu bewältigen.Zum Ausgangspunkt (Jungfraujoch) gelangt man in ca. drei Stunden und 700HM über den Konkordiaplatz zuerst lange flach und danach etwas steiler nordwärts über den meist gut gespurten Jungfraufirn zurück (an einem Tag ergibt das aber eine lange Tour mit beachtlichem Aufstieg von gut 1800HM).

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Mit der SBB nach Grindelwald.

Anfahrt

Von Luzern oder Bern über Interlaken südwärts nach Lauterbrunnen (gebührenpflichtiges Parkhaus) oder Grindelwald Grund (offene gebührenpflichtige Parkplätze). Von einem der beiden Orte mit der Wengeralpbahn zur kleinen Scheidegg, umsteigen in die Jungfraubahn und Auffahrt zur Bergstation. Durch den Sphinxstollen gelangt man zum Gletscher.

Parken

kostenpflichtige Parkplätze in Grindelwald.

Koordinaten

SwissGrid
2'642'002E 1'155'344N
DD
46.548069, 7.986276
GMS
46°32'53.0"N 7°59'10.6"E
UTM
32T 422283 5155443
w3w 
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Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Schwierigkeit
schwer
Strecke
29 km
Dauer
6:30 h
Aufstieg
1.200 hm
Abstieg
1.300 hm
Höchster Punkt
4.048 hm
Tiefster Punkt
2.702 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Hin und zurück Rundtour Etappentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit geologische Highlights Bergbahnauf-/-abstieg Gipfel-Tour Skihochtour freies Gelände
1600 m 1800 m
Vormittag
1600 m 1800 m
Nachmittag

Lawinenlage

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Statistik

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Karten und Wege
  • 5 Wegpunkte
  • 5 Wegpunkte
Strecke  km
Dauer : h
Aufstieg  Hm
Abstieg  Hm
Höchster Punkt  Hm
Tiefster Punkt  Hm
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