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Bergtour empfohlene Tour Etappe 1

Gletschertrekking Aletsch Tag 1: In 4 Tagen von Fiesch durch Schnee und Eis zum Oberaarstausee -> Fiescheralp, Konkordiahütte

Bergtour · Fiesch
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  • Bergstation der Seilbahn Fiescheralp
    Bergstation der Seilbahn Fiescheralp
    Foto: Helge Tielbörger, DAV Sektion München
m 3000 2800 2600 2400 2200 2000 12 10 8 6 4 2 km Konkordiahütten Grosser Aletschgletscher Märjelensee
Am ersten Tag wandern wir auf dem Namensgeber des Welterbes Jungfrau-Aletsch von der Fiescheralp bis zur Konkordiahütte.
mittel
Strecke 13,4 km
6:00 h
784 hm
156 hm
2.850 hm
2.125 hm

Das Grün der Alpe und die bunten Blumen lassen wir schnell hinter uns und betreten bald den längsten und mächtigsten Gletscher der Alpen, den Aletschgletscher. Weiß, grau, braun und bei schönem Wetter das Blau des Himmels sind die dominierenden Farben der nächsten Tage. Dennoch ein grandioses Landschaftserlebnis.

Auch, wenn sich die Gletscher immer weiter zurück ziehen und stark an Masse verlieren, ist das Eis am Konkordiaplatz, an dem mehrere Gletscher zusammen strömen und den Aletschgletscher bilden immer noch 900m dick. Über dem Eis ragen die Gipfel bis zu 2000 Höhenmeter auf. Bekannte Gipfel wie Jungfrau und Mönch begleiten den Tag. Im Rücken reicht der Blick bis zu den 4000ern der Berge um Zermatt und Saas-Fee. Matterhorn, Dom und Weißhorn sind die Bekanntesten.

Obwohl nicht allzu viele Höhenmeter zu bewältigen sind, braucht man doch einiges an Kondition, um diese Etappe genießen zu können. Der Weg ist weit und das Gehen mit Steigeisen ist noch ungewohnt. Zu Beginn der Saison liegt zudem noch Schnee auf dem Gletscher und man geht am Seil, um einen Spaltensturz zu vermeiden. Später im Jahr kann man unangeseilt über den ausgeaperten Gletscher bis unter die Konkordiahütte laufen.

Oft weht ein kühler Gletscherwind von den Bergen herab, so dass auch sonnige Tage gut erträglich sind. Bei schlechterem Wetter ist dann sicher einiges an Standvermögen nützlich

Autorentipp

Pause am Märjelensee. Das letzte Grün dieses Tages inmitten einer eindrücklichen Kulisse.
Profilbild von Helge Tielbörger
Autor
Helge Tielbörger 
Aktualisierung: 19.09.2018
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
Konkordiahütte, 2.850 m
Tiefster Punkt
Bergstation Fiescheralp, 2.125 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW

Wegearten

Naturweg 25,99%Pfad 10,40%Straße 8,05%Unbekannt 55,54%
Naturweg
3,5 km
Pfad
1,4 km
Straße
1,1 km
Unbekannt
7,4 km
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Einkehrmöglichkeiten

Konkordiahütten

Weitere Infos und Links

Bergbahn Fiesch

Konkordiahütte (online buchbar. Es gibt Lager und zwei Doppelzimmer). Sehr informative Homepage

Webcam Konkordiahütte

Start

Bergstation der Seilbahn Fiescheralp (2.213 m)
Koordinaten:
SwissGrid
2'651'079E 1'140'403N
DD
46.413036, 8.102966
GMS
46°24'46.9"N 8°06'10.7"E
UTM
32T 431059 5140331
w3w 
///sprüche.abfallen.gefurcht
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Ziel

Konkordiahütte

Wegbeschreibung

Mit der Seilbahn geht es alle halbe Stunde hinauf zu Fiescheralpe. Dort der Beschilderung in Richtung Märjelensee folgen (ca. 1,5h). Es geht immer einem Fahrweg entlang, bis man einen ca. 1km langen Tunnel durchwandert, um danach am Märjelensee wieder das Tageslicht zu erblicken.

Dann hinab über Steigspuren hinab zu Gletscher. Je nach Verhältnissen legt man die Steigeisen gleich an oder man macht die ersten Schritte ohne sie, wenn der Untergrund genügend Geröllauflage hat. 

Auf dem Gletscher ist naturgemäß kein Weg markiert. Man orientiert sich in Richtung Gletschermitte und wandert mit schwacher Steigung aufwärts. Ständig weicht man Spalten aus, so dass sich der ohnehin recht weite Weg zusätzlich verlängert. Am Ende kommen so um die 15km Tagesleistung zusammen.

Der Felsrücken auf dem das Tagesziel platziert ist, kommt schnell in Sicht. Am Konkordiaplatz kommen der grosse Aletschfirn von links, der Junfraufirn von vorn und von rechts das Ewigschneefeld zusammen. Rechts oberhab der Einmündung des Ewigschneefeldes erkennt man den besagten Felsrücken. Genau genommen kommt zwischen Ewigschneefeld und Felsrücken noch der Grüneggfirn dazu. Dessen Einmündung ist aber so schmal, dass man ihn erst am nächsten Tag in der zweiten Etappe sieht.

Die Konkordiahütte liegt mittlerweile ca. 200 Höhenmeter oberhalb der Oberfläche des Gletschers. Zur Errichtungszeit waren es 50m. Jedes Jahr werden es ein paar Meter mehr. Vom Gletscher gibt es zwei Weg ehinauf zur Hütte.

Die erste Möglichkeit (Südweg) ergibt sich, wenn man ca. 1km vor der Hütte die Gletschermitte verlässt und das Ufer anpeilt. Der Ausstieg ist mit einem großen roten Fleck auf einem Felsen etwas oberhalb des Ufers gekennzeichnet. Zusätzlich weht ein paar Meter weiter oben eine Schweizer Fahne. Zuerst geht es dann weglos und mühsam den Moränenschutt hinauf. Später erleichtern Seilversicherungen, Stufen und ein paar Treppen das Fortkommen. Man erreicht das Niveau der Hütte und marschiert die letzten Meter auf gutem Weg bis zum Ziel.

Die zweite Möglichkeit ist eine Stahltreppe, die fast die gesamte Distanz zwischen Hütte und Gletscher überwindet. Man umrundet den Felsrücken, bis man auf der Rückseite des Rückens die Treppen sieht und zur Hütte aufsteigt. 

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Koordinaten

SwissGrid
2'651'079E 1'140'403N
DD
46.413036, 8.102966
GMS
46°24'46.9"N 8°06'10.7"E
UTM
32T 431059 5140331
w3w 
///sprüche.abfallen.gefurcht
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Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Schweizer Landeskarte 1:25.000, Blätter 1249 Finsteraarhorn, 1250 Ulrichen, 1269 Aletschgletscher

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Ausrüstung

siehe Tour-Übersicht

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Schwierigkeit
mittel
Strecke
13,4 km
Dauer
6:00 h
Aufstieg
784 hm
Abstieg
156 hm
Höchster Punkt
2.850 hm
Tiefster Punkt
2.125 hm
Etappentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit Bergbahnauf-/-abstieg versicherte Passagen Von A nach B

Statistik

  • Inhalte
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Funktionen
2D 3D
Karten und Wege
  • 3 Wegpunkte
  • 3 Wegpunkte
Strecke  km
Dauer : h
Aufstieg  Hm
Abstieg  Hm
Höchster Punkt  Hm
Tiefster Punkt  Hm
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