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    imposanter Tiefblick Foto: DAV Sektion Teisendorf

Alpinklettern im Kanton Graubünden

Schweiz

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Im Kanton Graubünden gibt es eine riesige Auswahl an Alpinklettertouren. Das Tourenangebot ist äußerst vielfältig und abwechslungsreich. Aufgrund der landschaftlichen Vielfalt gehört Graubünden für Alpinkletterer zu den interessantesten Regionen der Schweiz. Meistens blickt man auf viele namhafte 3000er-Gipfel. Den besten Granit und riesige Wände findet man im Bergell am Piz Badile, Piz Cengalo und im Sciora/Albigna-Gebiet. Das südliche Rätikon bietet tollen Kalkstein und äußerst schwere und anspruchsvolle Touren wie an den Kirchlispitzen. Bezüglich dem Absicherungsniveau finden sowohl reine Trad-Kletterer als auch Sportkletterer eine große Auswahl. 
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Karten und Wege

Die 10 schönsten Alpinklettertouren im Kanton Graubünden

La Fiamma - schlankester Turm in den Alpen.
Alpinklettern · Bergeller Berge
La Fiamma (2.383 m) - auf die versteinerte Flamme klettern
empfohlene Tour Schwierigkeit IV+, 6a schwer
1
4,4 km
8:00 h
400 hm
400 hm
Es ist einfach nur atemberaubend, wenn DIE FLAMME dann vor einem steht. Einbinden und los!
Piz Badile Nordkante - Übersichtsbild mit Route (Topo)
Alpinklettern · Bergeller Berge
Piz Badile (3.305 m) Nordkante - Traumkante in Granit
empfohlene Tour Schwierigkeit V+, 5a schwer
6
4,3 km
12:00 h
1.400 hm
800 hm
Die Nordkante auf den Piz Badile (3.305 m) ist eine der großartigsten Kantenklettereien, welche die Alpen zu bieten haben! "Großartig" sind auch die Anforderungen an ihre Aspiranten: Die Kondition muss für die angesetzten 12 Stunden (20 - 25 Seillängen) gut reichen, weil man auch am Abstieg bis zum Schluss konzentriert bleiben muss! Die Kletterschwierigkeiten (V+) müssen natürlich mit Rucksack (Proviant, Steigeisen für den Rückweg...) und bequemen Schuhen sicher bewältigt werden. Je höher man steigt, desto mehr Zwischensicherungen und auch Stände müssen von den Begehern selbst eingerichtet werden. Und wer dann noch einen guten Orientierungssinn hat, für den wird es eine echte Traumtour in  Granit!
6. Länge
Alpinklettern · Bergeller Berge
Bio-Pfeiler - Via Classica
empfohlene Tour Schwierigkeit 5c+ mittel
4,5 km
5:00 h
507 hm
507 hm
Schöne und sehr lohnende Granitkletterei unweit der Albignahütte. Die Tour verläuft immer entlang schöner Risselinien und über zwei super Dächer, die sich aber perfekt absichern lassen. 
Immer mit Blick auf den Stausee
Alpinklettern · Bergeller Berge
Steiger - Punta Albigna
empfohlene Tour Schwierigkeit V, 5c mittel
2
2,5 km
5:00 h
344 hm
342 hm
Die Steiger an der Punta Albigna ist eine landschaftlich sehr reizvolle Tour mit tollem Fernblick und 1a Granit. 
Chamonna dal Linard
Alpinklettern · Südflanke des Piz Linard
Piz Linard Südostgrat von der Linardhütte
empfohlene Tour Schwierigkeit III mittel
5,8 km
5:00 h
1.081 hm
1.082 hm
Ziemlich ausgesetzt, mit wenig Sicherungsmöglichkeiten geht es in leichter Kletterei,  auf den höchsten Gipfel der Silvretta mit blick über die Silvretta, das Engadin hoch bis ins Berninamassiv.
Im oberen Teil der Via Roland.
Alpinklettern · Bergeller Berge
Piz Frachiccio (2.905 m) - O-Wand »Via Roland« VI+ (VI obl.)
Premium Inhalt Schwierigkeit VI+ mittel
3,8 km
7:00 h
518 hm
518 hm
Die »Via Roland« ist eine noch recht junge Plaisirroute nach Schweizer Art. Dem uneingeschränkten Genuss steht hier nichts im Weg, sofern ein Seilpartner den oberen VI. Grad auf plattigen Stellen beherrscht.
Im Ostgrat der Spazzacaldeira
Alpinklettern · Bergeller Berge
Spazzacaldeira (2.487 m) - O-Grat V– (IV+ obl.)
Premium Inhalt Schwierigkeit V- mittel
2,3 km
4:15 h
382 hm
381 hm
Der Ostgrat ist eine herrliche Genusskletterei hoch über dem Tal mit schönster Aussicht auf die umliegenden Berge und den Stausee.
Im unteren Teil der »Via Felici«.
Alpinklettern · Bergeller Berge
Spazzacaldeira (2.487 m) - O-Wand »Via Felici« VII– (VI+ obl.)
Premium Inhalt Schwierigkeit VII- schwer
1,4 km
4:40 h
222 hm
222 hm
Die »Via Felici« auch – »Il Mosaico« genannt – ist einer der ältesten Klassiker im Gebiet und dürfte sich nun dank der Sanierung neuer Beliebtheit erfreuen.
Luftige Variante
Alpinklettern · Montafon
Gross Litzner - Seehorn Überschreitung
empfohlene Tour Schwierigkeit IV, 4a schwer
1
17,9 km
9:14 h
1.491 hm
1.540 hm
Die schönste Tour in der Silvretta. Wandern, Kraxeln, Abseilen, Gletscherkontakt in einer grandiosen Bergkulisse. Ob als Tagestour, oder mit Übernachtung auf der Saarbrücker Hütte, es ist ein absolutes Highlight für kletternde Bergsteiger. Jedoch sollt man sich im Klaren sein, dass die Tour viele ausgesetzte Passagen hat und man nur einen Teil davon absichern kann. Das Sichern muss routiniert und schnell gehen, damit man die Tour bei Tageslicht beenden kann. Breche lieber früher auf und geniesse dann länger ein kühles Getränk auf der Saarbrücker Hütte.
Sciora Dafora (Sciora di Fuori), Punta Pioda, Ago di Sciora und Sciora Dadent (vlnr) von der Capanna Sciora gesehen.
Alpinklettern · Bergeller Berge
Punta Pioda (3.238 m) - NW-Kante »Piodakante« VI– (V+ obl.)
Premium Inhalt Schwierigkeit VI- mittel
3,6 km
14:00 h
1.114 hm
1.114 hm
Die »Piodakante« ist eine der längsten Kantenklettereien des Bergell und anspruchsvoller als die Badilekante. Über weite Strecken dominiert Freikletterei an griffigem Fels.
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Alpinklettergebiete im Kanton Graubünden

Die folgenden Gebieten werden von Süden nach Norden und jeweils von Westen nach Osten nacheinander aufgezählt. 

  • Bergell (Bregaglia) Nord
    • Val del Forno (Monte del Forno, Fornoplatten, Pizzo Casnile, Cime del Largo, Monte Sissone, Cima di Rosso, Kluckerzahn)
    • Albigna (Pilastri di Fondo Valle, Spazzacaldeira + Fiamma, Pizzo Frachiccio, Seeplatten, Punta Albigna, Bio-Pfeiler, Piz dal Päl, Pizzo Bacone, Pizzo Balzetto, Cima di Castello, Torrione del Ferro, Torrione del Ferro Orientale, Ago di Sciora)
    • Sciora (Fort da Sciora, Torre Innominata, Punta Pioda, Pizzi Gemelli, Piz Cengalo)
    • Capanna Sasc Furä (Piz Badile)
Auf der Fiamma – Gebiet Bergell/Albigna/Spazzacaldeira
Foto: Johanna Singer, Outdooractive Climbing
  • Engadin
    • Bernina
    • Miralogo
    • Piz Kesch 
  • Surselva
    • Oberalppass (Piz Cavradi, Piz Cavardiras)
    • Valsertal (Läntahütte, Zevreilahorn, Dachberg)
  • Rätikon Süd
    • Scheienfluh
    • Scheienzahn
    • Seeturm
    • Clei Venedig
    • Sulzfluh
    • Drusentürme
    • Drusenfluh
    • Schweizeregg
    • Kirchlispitzen
  • Davos (Prättigau)
    • Seehorn
  • Silvretta
    • Plattenhorn
    • Chlein Seehorn
    • Leidhorn
    • Fergenkegel

Zu den ganz persönlichen Favoriten gehören die Gebiete Bergell (v. a. Albigna, Sciora und Sasc Furä), Valsertal und das südliche Rätikon. Im Bergell und im Valsertal klettert man in Urgestein (Granit und Gneis), im Rätikon dagegen in tollem Kalk. Im Bergell macht es Sinn auf einer der vielen SAC-Hütten wie der Capanna del Forno, Capanna da l'Albigna, Capanna di Sciora oder Capanna Sasc Furä zu übernachten, um gleich mehrere Tage im jeweiligen Gebiet verbringen zu können. Tagestouren vom Tal aus machen nur im Albigna-Gebiet Sinn, da dort eine Bergbahn vorhanden ist, mit der man sich einen großen Teil des Zustiegs sparen kann.

Im hintersten Valsertal steht hinter dem blauen Zevreila-Stausee das formschöne Zevreilahorn. Gerade die Routen in der steilen Südwand sind wunderschön.

Zervreilasee, Zevreilahorn
Foto: Adrian Michael, CC BY-SA, www.commons.wikimedia.org
Wer auf extrem schwere Touren Lust hat, der sollte sich an die Südwände der Kirchlispitzen im südlichen Rätikon wagen. Berühmte Touren wie „Silbergeier“ (8b+), „Antihydral“ (8b), „WoGü“ (8c) oder „Déjà“ (8c+) sind dort zu finden. Es gibt jedoch auch jede Menge Touren für gemäßigte Kletterer von 4a - 6c. Wer zwischendurch auch mal keine lange Tour machen möchte, der kann sich in den vielen Klettergärten, wie zum Beispiel der Klettergarten Grüenwändli westlich vom Tilisunafürkele mit sehr gut abgesicherten Mehrseillängenrouten mit minimal 2 Seillängen und maximal 4 Seillängen, austoben.
Silbergeier - Nina Caprez & Cedric Lachat
Video: barakafilms38

Fels

In Graubünden klettert man in Kalk, Gneis oder Granit. Dabei gehören die Granitklettergebiete im Bergell zu den schönsten der Schweiz.

Bergell (Bregaglia) Nord: Granit

Engadin: Kalk, Gneis

Surselva: Gneis, Granit

Rätikon Süd: Kalk

Davos: Gneis

Silvretta: Gneis


Pause-Touren im extremen Fels

Alpinkletterer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz werden bestimmt die 100 anspruchsvollen Touren aus dem Kultkletterführer „im extremen Fels – 100 legendäre Kletterführen in den Alpen“ kennen, denn sie gehören zu den begehrtesten Touren für Alpinkletterer. Das Buch erschien erstmals 1970, Autor war damals Walter Pause. 2015 wurde die Kletterbibel von Christoph Klein und Jürgen Winkler überarbeitet und so kam eine dritte Auflage heraus. Das Buch enthält 100 Touren aus dem gesamten Alpenraum, die typisch für die jeweilige Gebirgsregion sind und für damalige Verhältnisse extrem schwierig waren. Der Kletterführer wurde damals schnell zur Bibel eines jeden ambitionierten Alpinkletterers und das Sammeln von Pause-Touren wurde zu einer wichtigen Motivationsquelle. Auch heute sind die Touren noch sehr begehrt. Viele der Touren sind noch nach dem damaligen Zeitgeist (viele rostige Normalhaken) abgesichert und müssen mit mobilen Sicherungsmitteln ergänzt werden. Es gibt aber auch ein paar Touren, die gut mit Bohrhaken eingerichtet sind.

In der Schweiz gibt es insgesamt 7 der begehrten 100 Pause-Touren im extremen Fels zu holen. Sie teilen sich in folgende Alpinklettergebiete auf (Routenname, Schwierigkeit, Wandhöhe):

Bergell (Bregaglia) Nord:

  1. Piz Badile Nordostwand (Cassin), V+, A0 oder VI, 900 m
  2. Piz Cengalo Nordwestpfeiler, VI-, 950 m
  3. Pizzi Gemelli Nordkante (Bügeleisen), V, A0 oder V+, 850 m
  4. Sciora di Fuori Nordwestkante (Fuorikante), VI, A0 oder VII+, Kantenhöhe 600 m / 850 m mit Direkteinstieg
    Hier ein Video zur Begehung der Sciora di Fuori Nordwestkante 

Rätikon Süd (Grenze Schweiz/Österreich):

  1. Großer Drusenturm Schweizerpfeiler, VI-, A0 oder VII-, 500 m
  2. Sulzfluh Direkte Südwestwand, VI-, A1 oder VI+, 270 m
  3. Scheienfluh Westverschneidung, VI, A1 oder VII, A0 oder VIII, 300 m

Piz Badile Nordostwand (Cassin)

Die "Cassin" am Piz Badile, ein Kletter-Klassiker | Bergauf-Bergab | Doku | BR
Video: Bayerischer Rundfunk

Alpinkletterführer für Graubünden

Die hier aufgezählten Führer sollen nur einen Überblick der vorhandenen Literatur aufzeigen, die es für das Kanton Graubünden gibt. Je nach dem, ob man nur in ein bestimmtes Gebiet fahren möchte, bietet es sich an, nur einen Führer zu kaufen oder bei einem Gebietswechsel ggf. zwei Führer vom Filidor-Verlag zu kaufen um eine größere Gebietsauswahl zu erhalten. 

  • Schweiz plaisir OST (Ostschweiz). Autor: Sandro von Känel, Verlag: edition filidor, 2015, ISBN: 978-3-906087-49-8 (deutsch, französisch, englisch)
  • Schweiz extrem OST (Ostschweiz). Autor: Sandro von Känel, Verlag: edition filidor, 2013, ISBN: 978-3-906087-43-6 (deutsch, englisch)
  • plaisir SUD 2020 (Band 1). Autor: Sandro von Känel, Verlag: edition filidor, ISBN: 978-3-906087-54-2 (deutsch, französisch, italienisch)
  • Alpinkletterführer Valsertal. Autor: Michael Illien, Verlag: Panico. 1. Auflage (2004), ISBN: 978-3-936740-22-6 (deutsch)

  • Alpinkletterführer Rätikon Süd. Autor: Mario Luginbühl, Verlag: Panico. 3. Auflage (2008), ISBN: 978-3-926807-38-0 (deutsch)

  • Auswahlkletterführer Best of keepwild! - Schweiz. Genussklettereien in der Schweiz zum selber absichern. Autor: Christoph Blum, Verlag: Panico, 2. Auflage (2013), ISBN-13: 978-3-95611-011-5 (für Graubünden nur Touren im Bergell)
  • NICHTS ALS GRANIT Band 2. Klassische und moderne Routen Masino-Bergell-Disgrazia. Autor: Mario Sertori, Verlag: Versante Sud, 2015, ISBN: 978-88-98609-28-4

  • SAC-Führer Graubünden. Churer Rheintal / Rätikons / Davos / Surselva / Vals / Engadin / Bergell. Autor: Thomas Wälti, Verlag: SAC, 1. Auflage (2013), ISBN: 978-3-85902-321-5
  • SAC-FührerC(H)lean. Clean-Klettern Auswahlführer. Klettern mit Friends und Keilen in der Schweiz. Autoren: Silvan Schüpbach, Tim Marklowski, Verlag: SAC, 1. Auflage (2019), ISBN: 978-3-85902-441-0 (deutsch, englisch)

  • SAC-Clubführer Bündner Alpen 2 (für Kletterer, Bergsteiger, Bergwanderer). Vom Lukmanier zum Domleschg. Autor: Manfred Hunziker, Verlag: SAC, 5. Auflage, ISBN: 978-3-85902-154-0
  • SAC-Clubführer Bündner Alpen 4 (für Bergsteiger). Autoren: Ruedi Meier, Peter Alig, Verlag: SAC, 6. Auflage, ISBN: 978-3-85902-252-2
  • SAC-Clubführer Bündner Alpen 5 (für Kletterer, Bergsteiger, Alpinwanderer. Autor: Pierino Giuliani, Verlag: SAC, 6. Auflage, ISBN: 978-3-85902-212-6


Absicherung

In Graubünden gibt es sehr gut abgesicherte Routen, aber auch Routen, in denen man zusätzlich mobil absichern muss. In den Granitklettergebieten gibt es jede Menge Trad und Mixed Trad-Routen, da sich die vielen Risssysteme geradezu dafür anbieten. Häufig sind die Standplätze mit Bohrhaken ausgestattet, aber Zwischensicherungen müssen zusätzlich oder komplett selbst angebracht werden. Aber auch im Bergell gibt es viele gut bis sehr gut abgesicherte Routen wie zum Beispiel an der Spiazzacaldeira, am Pizzo Frachiccio oder an der Fort da Sciora. Am Zervreilahorn im Valsertal gibt es neben Trad-, Mixed Trad-Routen auch eine Vielzahl an sehr gut abgesicherten Routen. In Graubünden kommt somit jeder Kletterer voll auf seine Kosten. Gerade mit den Filidor-Kletterführern erhält man einen guten Mix von mit Bohrhaken perfekt abgesicherten Routen bis zu Mixed Trad und reinen Trad-Routen.

Das Klettern in Graubünden ist ein wichtiger Teil der Schweizer Welt des Bergsports.

Empfehlungen aus der Community

  10
Bewertung zu Gross Litzner - Seehorn Überschreitung von Dagmar
11.07.2021 · Community
Legendär! Wir sind um 7 Uhr bei der Saarbrücker Hütte gestartet. Wir haben insgesamt 7 h gebraucht. Beste Bedingungen.
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Gemacht am 03.07.2021
Foto: Dagmar Jäckel, Community
Foto: Dagmar Jäckel, Community
Foto: Dagmar Jäckel, Community
Foto: Dagmar Jäckel, Community
Foto: Dagmar Jäckel, Community
Foto: Dagmar Jäckel, Community
Bewertung zu Piz Badile (3.305 m) Nordkante - Traumkante in Granit von Aaron
22.09.2020 · Community
Phantastische Route, landschaftlich eindrücklich, viel Plattenkletterei, aber auch Wand-, Grat-und Risskletterei. Ziemlich gleichmäßig schwierig. Die zwei 5+-SL heben sich etwas vom Rest ab. Anscheinend gibt es neuerdings eine Abseilpiste für 60m-Doppelseil, wir sind aber klassisch den Normalweg abgeseilt/-geklettert. Dort gibt es viele Abseilstände mit Reepschnüren.
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Gemacht am 13.09.2020
In der ersten 5+ SL (=16.SL)
Foto: Aaron Schart, Community
Bewertung zu Piz Badile (3.305 m) Nordkante - Traumkante in Granit von Franz
10.08.2019 · Community
... der neue Hüttenzustieg ist offiziell mit 5,5-6,5h angegeben... im mittleren Alter fit ist und flott ohne pausen durchgeht schafft es in 4,5h... Leider kann man selben Weg zurück nicht wirklich Zeit gutmachen.. der Weg ist gut, recht eindeutig.. lediglich die Aufschwünge über die Geröllfelder sind von unten kommend nicht gleich ganz schlüssig markiert. Runterwärts ist sind die Markierungen besser "lesbar". Nach einer Starkregenphase kann der Weg stellenweise ungemütlich sein. Konzentriert bleiben. Die Hütte ist super, die Wirtinnen auch und ebenso das Essen. Die Preise waren unerwartet normal - also für Deutsche in der Schweiz ;) Der Zustieg zur Tour selbst von der Hütte aus ist einfach. Nach oben :) Einen eindeutigen Weg gibts nicht aber man kann sich auch nicht wirklich verlaufen zum Einstieg. Wir hatten noch große Altschneefelder - Steigeisen wäre angesagt gewesen - die Randkluft war gerade noch so einfach zu übersteigen... War wohl wegen dem heftigen Winter ungewöhnlich viel. Nach dem Einstieg und der ersten Kletterei erreicht man ein cooles ausgesetztes Biwak - hier links vom Grat unten halten und nach dem ersten Buckel zum Grat hoch. Hier haben wir uns kurz etwas verlaufen. Mal in der Tour angekommen ist die Wegefindung eindeutig... am Anfang viele kurze einfache Seillängen die man auch parallel klettern kann. Ab der plattigen Schlüsselstelle ist normales Vorsteigen Nachsteigen angesagt. Wer über die Kante auch wieder zurück absteigen will sollte mindestens 2x50m Halbseil dabei haben oder aber eher 80m einfach... sonst wirds beim Abseilen der längeren Abschnitte knapp.. uns ist das Seil bestimmt dreimal hängen geblieben mit der Folge das man noch einmal Vorsteigen, Seil befreien und wieder Abklettern musste - zeitraubend... Insgesamt sehr schön :) Die Nähe zum "Bergsturzgebiet" nebendran muss man halt aushalten;)
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Gemacht am 12.07.2019
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